Fachmännische Ameisenbekämpfung
Ameisenbekämpfung

Ameisenbekämpfung

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Ameisenbekämpfung

2'000 Ameisenarten sind derzeit auf der gesamten Erde beschrieben. Deren 137 in der Schweiz (ohne die eingeschleppten Arten), wobei diese hier hauptsächlich in Gebäuden leben, wie beispielsweise die Pharaoameise.

Bei den häufigsten Arten, die der Schädlingsbekämpfer in Gebäuden vorfindet, handelt es sich um die Wegameise (Lasius), die Gartenameise, sowie die tropische Pharaoameise (Monomorium pharaonis), die auch bekannt dafür ist, dass sie sich aufgrund ihrer geringen Grösse rasant in andere Räume und Gebäude verbreitet. Daher ist es empfehlenswert, sich bei einem Ameisenbefall an einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu wenden.

Vermeidung eines Ameisenbefalls

Da die Ameisen den Geruch von klebrig, süßen Lebensmittel (Marmelade, verschiedenes Gebäck) lieben, sollten diese Sachen nach dem Gebrauch oder der Herstellung entweder im Kühlschrank oder, wenn möglich, in dicht verschlossenen Behältern aus Glas, Metall oder Kunststoff aufbewahrt werden. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Mülltonne stets verschlossen ist. Auch der Kompost sollte beobachtet werden, wenn zuckerhaltige Lebensmittel dazwischen sein können. Stellen sie auch sicher, dass alle Fugen und Ritzen verschlossen sind, so erschweren sie den Ameisen den Zugang.

Fachmännische Ameisenbekämpfung

Auch auf Ameisenbekämpfung sind wir spezialisiert. Damit bei einem Ameisenbefall die Tiere schnell und endgültig beseitigt werden können, nutzen wir unser Wissen bezüglich des Sozialverhaltens der verschiedenen heimischen Ameisenarten. Melden Sie uns einen Befall, kommen wir so schnell wie möglich vor Ort und leiten alle nötigen Massnahmen zur Bekämpfung ein.

Zunächst wird ermittelt, um welche Ameisenart es sich handelt und wo sich der Befall und die Nester befinden. Darauf aufbauend stimmen wir die individuellen Verfahrensweisen und Präparate ab, damit Sie schnellstmöglich und langfristig von Ihren Schädlingen befreit werden. Wann immer möglich, arbeiten wir mit mechanischen oder natürlichen Verfahrensweisen und Präparaten, aus Rücksicht auf Mensch, Haustier und Umwelt. Anschliessend ermitteln wir mögliche Zugänge zu Nahrungsmitteln. Die Wiederherstellung der hygienischen Verhältnisse im Haus schliesst die Behandlung ab.

Wir legen sehr grossen Wert auf Diskretion. Unsere Servicefahrzeuge sind daher neutral gehalten. Sie besitzen keine direkt erkennbare Werbung für die Schädlingsbekämpfung. Gleiches gilt auch für unsere Arbeitsbekleidung.

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Schädlingsbekämpfung

Weil wir nur allzu oft Lebensmittel im Haus offen herumstehen lassen, locken wir die kleinen Tiere selber an. Denn auch die Ameise macht es sich bei der Futtersuche gerne einfach. Deshalb handelt es sich nicht nur um eine bestimmte Ameisenart, die sich gerne dem Menschen anschließt. Da die menschliche Nahrung vielseitig ist, können auch unterschiedliche Ameisenarten im menschlichen Haushalt auf einfache Weise ihren Hunger stillen.

Schwarze Wegameisen: Sehen Sie in Ihrer Küche oder im Esszimmer vereinzelte kleine, circa fünf Millimeter lange Ameisen herumstrolchen, handelt es sich in der Regel um schwarze Wegameisen. Oftmals sind die Kerbtiere durch Zufall über die offenstehende Terrassentür ins Haus gelangt und gehen nun auf Nahrungssuche.

Wenn Sie Vorräte unzureichend verpackt oder Lebensmittel offen auf Tisch oder Anrichte stehen haben, werden die Wegameisen rasch fündig. Haben sie eine vielversprechende Nahrungsquelle entdeckt, senden sie Duftstoffe aus und locken auf diese Weise immer mehr Artgenossen herbei.

Rossameisen: Sind Ihre Ameisen größer und weisen eine Länge zwischen sechs und 18 Millimetern auf, kann es sich um Rossameisen handeln. Die relativ große Ameisenart wird auch als "Termiten des Nordens" bezeichnet. In der freien Natur ernähren sie sich von toten und lebenden Insekten und vom Sekret der Blattläuse. Haben sich die berüchtigten Plagegeister bei Ihnen jedoch häuslich niedergelassen, machen sie sich mit Vorliebe über Zucker und Süßwaren her, wie zum Beispiel Kuchen oder Süßigkeiten.

Letztendlich spielt es aber keine Rolle, ob Sie Ihr Zuhause mit großen oder kleinen Ameisen teilen müssen, unangenehm ist diese Tatsache immer. Und damit Sie gar nicht erst in die Lage kommen, sollten Sie folgendermaßen vorbeugen:

  • Bewahren Sie Ihre Vorräte stets in gut verschlossenen Behältern und Vorratsboxen auf. Gewöhnen Sie sich an, angebrochene Lebensmittelpackungen immer sofort umzufüllen. Es ist nicht ausreichend, ein offenes Päckchen einfach wieder zusammenzufalten. Denn Ameisen entdecken die kleinsten Ritze.
  • Lassen Sie keine Essensreste offen herumstehen. Reinigen Sie Ihre Teller sofort nach dem Abräumen des Tisches. Und vermeiden Sie Obstschalen auf dem Tisch mit reifem Obst.
  • Leeren Sie Ihren Mülleimer so häufig, wie möglich - einmal am Tag sollte Ihnen zur Gewohnheit werden. Entsorgen Sie die vollen Mülltüten sofort außerhalb des Hauses in der Mülltonne. Und verwenden Sie nur Mülleimer mit Deckel. Dass Sie den Deckel nach jeder Benutzung zuklappen, versteht sich von selbst.
  • Weil Ameisen sich nicht nur von Zucker ernähren, sondern auch eiweißhaltige Nahrung benötigen, sollten Sie mit gefüllten Tiernäpfen ebenfalls vorsichtig sein. Geben Sie nur so viel Futter ins Näpfchen, wie Ihr Hund oder Ihre Katze auf einmal essen kann. Hat Ihr kleiner vierbeiniger Freund seine Mahlzeit beendet, entsorgen Sie das restliche Futter und reinigen den Futternapf und den Futterplatz.
  • Damit Sie keine fremden Ameisenarten einschleppen, sollten Sie nach einem Urlaub im Süden die gesamte Urlaubswäsche waschen. Das heißt, Sie reinigen nicht nur getragene Kleider, sonder stecken auch die Wäsche in die Waschmaschine, die Sie zwar im Koffer dabeihatten, aber nicht getragen haben.
  • Da sich die kleinen, krabbelnden Insekten gerne auch in Pflanztöpfen aufhalten, sollten Sie alle Blumentöpfe, die Sie zum Überwintern von der Terrasse oder dem Balkon in die Wohnung stellen möchten, vorher genau inspizieren.

Können Sie bereits Ameisenstraßen feststellen, die sich durch Ihre Wohnung ziehen, hilft Vorbeugen alleine nicht mehr. Verfolgen Sie zunächst die Straße bis zu beiden Enden. Am einen Endpunkt der Ameisenstraße müssen Sie etwas vorfinden, was den Insekten als Nahrungsmittel dient. Wenn es möglich ist, entfernen Sie die Nahrungsquelle. Am anderen Endpunkt der Ameisenstraße befindet sich das Ameisennest, denn die Tiere tragen ihre Nahrung stets nach Hause.

Ameisen in der Wohnung

Müssen Sie während oder kurz nach dem Einzug in Ihre neue Mietwohnung feststellen, dass Sie das Haus mit Ameisen teilen, lohnt es sich, zu prüfen, ob dieser Umstand einen Grund zur Mietminderung darstellt. Der ist dann gegeben, wenn es sich um eine starke Beeinträchtigung für Sie, als Mieter handelt. Allerdings zählt nicht alles, was wir selber als unzumutbar empfinden, auch vor Gericht als starke Beeinträchtigung.

Es kann Ihnen eventuell eine Mietminderung erlaubt werden, wenn sich ganze Ameisenstraßen durch Ihr Bett winden und es keine einfache Lösung gibt, um der Plage Einhalt zu gebieten. Ebenso gäbe ein Befall durch die gesundheitsschädlichen Pharaoameisen Anlass an eine Mietminderung zu denken. Sie sind jedoch auf alle Fälle verpflichtet, dem Vermieter Bescheid zu geben.

Selbstverständlich reicht es niemals aus, nur die Insekten zu bekämpfen. Sie müssen immer gleichzeitig auch Ursachenforschung betreiben. Denn nur wenn Sie den Grund für die Ameisenplage kennen, können Sie die Tiere effektiv beseitigen und eine erneute Invasion verhindern. Deswegen ist es wichtig, dass Sie:

  • nach dem Essen stets sofort die Teller und Schüsseln abräumen.
  • Brot oder Gebäckkrümel von Tisch und Tischdecke entfernen./li>
  • keine Essensreste offen herumstehen lassen./li>
  • das schmutzige Geschirr gleich nach dem Essen abspülen oder wenigstens in die Spülmaschine einräumen./li>
  • Die Spülmaschine sollten Sie geschlossen halten./li>
  • Abfalleimer immer gut verschlossen halten und so oft, wie möglich leeren./li>
  • die volle Mülltüte sofort außerhalb des Hauses in der Tonne entsorgen.

Was tun gegen Ameisen?

Sie können sowohl chemische Mittel, wie auch Hausmittel erfolgreich im Kampf gegen die kleinen Insekten einsetzen:

  • Insektenvernichtungsmittel enthalten oft giftige Stoffe. Deswegen sollten sie nur als allerletztes Mittel angewendet werden. Selbstverständlich müssen Sie dabei die Gebrauchsanweisung des Herstellers genau durchlesen und strikt befolgen.
  • Wesentlich gesundheitsfreundlicher für Mensch und Tier ist es, wenn Sie in geschlossenen Räumen Köderdosen einsetzen. Ameisenköder können Sie im Fachhandel kaufen oder selber herstellen. Als effektives Hausmittel zum Ameisen vernichten im Raum haben sich Hausmittel aus Zucker oder Honig gemischt mit natronhaltigem Backpulver oder reinem Natron erwiesen. Eine genaue Anleitung finden Sie hier: Backpulver gegen Ameisen
  • Sind fliegende Ameisen bei ihrem Hochzeitsflug in Ihren Vier Wänden zwischengelandet, schalten Sie das Licht aus und öffnen das Fenster. Dauert es zu lange, bis die Tiere sich bequemen, wieder ins Freie zu fliegen, helfen Sie etwas nach. Schalten Sie einfach einen Ventilator an. Denn der Durchzug gefällt den geflügelten Insekten nicht und sie machen sich rascher wieder aus dem Staub.
  • Muss im Garten ein Ameisennest weg, weil es beispielsweise den Gartenweg oder die Terrasse unterhöhlt, ist Chemie nicht notwendig. Denn wenn Sie kochendes Wasser ins Nest der kleinen Kerbtiere gießen, erfüllt das den selben Zweck. Damit die Tiere ihren Wirkungskreis nicht von der Terrasse in Ihr Haus verlegen, müssen Sie aber vorher alle Zugänge zum Haus sorgfältig abdichten. Wie Sie am besten gegen eine Ameisenplage im Garten vorgehen, erfahren Sie hier: Ameisen im Garten und im Rasen vertreiben Noch mehr natürliche Mittel im Kampf gegen die Insekten: Hausmittel gegen Ameisen